List-Magnetik GmbH

Schichtdickenmessung

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Messung von Schichtdicken mit Schichtdicken­messgeräten

Messtechniken und Verfahren in der Schichtdickenmessung

Die Schichtdickenmessung befasst sich mit der Bestimmung der Schichtdicke von Beschichtungen auf Oberflächen. Schichtdicke im technischen Sinne, ist die Materialdicke eines oder mehrerer Überzüge auf einem Untergrund. Ein Überzug kann dabei organischen Ursprungs sein, wie beispielsweise eine Lackschicht, oder auch anorganisch wie beispielsweise die Metallschicht eines Galvanisierprozesses.

Geräte von List-Magnetik bedienen zwei der gebräuchlichen zerstörungsfreien Techniken (non-destructive testing, NDT), das magnetinduktive Verfahren nach ISO 2178 und das Wirbelstromverfahren nach ISO 2360. Das magnetinduktive Verfahren wird eingesetzt, wenn der Untergrund selbst magnetisierbar ist (Stahl oder Eisen). Das Wirbelstromverfahren kommt zum Tragen, wenn der Untergrund zumindest elektrisch leitend ist (sonstige Metalle wie z.B. Aluminium).

Kalibrierung

Die Geräte von List-Magnetik sind werkskalibriert und müssen nicht unbedingt beim Anwender kalibriert werden. Eine Ausnahme ist bei Messungen auf gekrümmten Flächen oder auf unterschiedlichen Grundwerkstoffen. Hier sollte gemäß der ISO 2178 eine Zweipunkt-Kalibrierung auf einem unbeschichteten gleichen Objekt durchgeführt werden.


Einsatzgebiete für Schichtdickenmessgeräte

➾ Qualitätssicherung im Lackierprozess
  • Einhaltung von Mindest-Lackdicke
  • Optimierung des Materialeinsatzes
➾ Qualitätssicherung bei Galvanischer Beschichtung
  • Verzinkung, Verchromung auf Stahl
  • Kupferbeschichtete Stahl-Tiefdruckwalzen
➾ Qualitätssicherung bei Eloxalbeschichtungen von Aluminium
➾ Qualitätssicherung bei Gummierungen von Metall
➾ KFZ-Sachverständige
  • ist der Lack original oder nach Unfall nachlackiert?

Sonden zur Schichtdickenmessung

Sie finden bei uns eine Vielzahl von Sonden für unterschiedliche Anforderungen. Beachten Sie bitte die kombinierte Schwingkopfsonde: Sie kann beide Messtechniken anwenden. Sie können damit auf allen Metallen, bei automatischer Erkennung des Untergrunds, mit beiden Verfahren arbeiten. Die um 90° schwenkbare Sonde ermöglicht es Ihnen, auch in schwer zugänglichen Ecken und Öffnungen zu messen.
Alle unsere Schichtdickenmessgeräte sind „Made in Germany“.


Anwendungsspektrum der List-Magnetik-Schichtdickenmessgeräte

  • Messung einer nichtmagnetisierbaren Schicht über Stahl oder Eisen (FE-Metall)
  • Messung einer nichtmetallischen Schicht über einem Nicht-Eisen-Metall (NFE-Metall)
  • Messung einer nichtmetallischen Schicht über verzinktem Stahl (Kombination aus FE- und NFE-Metall) mit dem Duplex-Messverfahren des MEGA-CHECK Master
  • Messung rauer unebener Schichten mit dem Scan-Messverfahren des MEGA-CHECK Master
FE-Basismaterial

Auf Eisen und Stahl (FE) kann man alle nicht-magnetischen Schichten wie Lack, Farbe, Kunststoff, Emaille, Gummi, Keramik und galvanischen Schichten messen.

NFE-Basismaterial

Auf Nichteisen-Metallen (NFE) wie Aluminium, Messing, Bronze, Zink, Blei, Kupfer oder nicht-magnetische Edelstählen kann man alle nichtleitenden Schichten wie Lack, Farbe, Kunststoff, Eloxal, Gummi messen.

Wir beschränken uns auf die Techniken des magnetinduktiven Verfahrens und des Wirbelstromverfahrens zur Schichtdickenmessung. Deshalb können wir Ihnen leider keine Geräte für die Schichtdickenmessung über Keramik, Glas oder Kunststoff anbieten.


Bei diesen Schichten können die Geräte von List-Magnetik nicht eingesetzt werden

Aufgrund Basismaterial
  • Nichtmetallisches Basismaterial wie Kunststoff, Glas, GFK, Carbon, Keramik
  • Stark magnetisches Basismaterial
Aufgrund Schichtmaterial
  • Nickel-Schicht auf Stahl, weil Nickel selbst magnetisch ist
  • NFE-Schicht auf NFE-Basis z.B. verzinktes Aluminium, Silber/Gold auf Blei, weil die Wirbelstromtechnik hier keinen Unterschied zwischen Basis und Schicht erkennt
  • Nasse oder weiche Schichten, die durch das Aufsetzen der Sonde verändert würden
Aufgrund der Geometrie
  • dünne Schichten unter 3 µm
  • Schichten auf dünnem Basismaterial unter 0,5 mm
  • kleine Auflageflächen unter Radius 2mm (FE) oder 6mm (NFE)
  • gewölbte Basis unter einem Außenradius /konvex von 1mm (FE) oder 6mm (NFE) sowie unter einem Innenradius / konkav von 6mm (FE) oder 38mm (NFE)
Aufgrund der Umgebung
  • nicht bei Temperaturen unter 0° C der Elektronik wegen
  • nicht bei Temperaturen über 50° C, die Sonde könnte dabei beschädigt werden
  • Unter Wasser nicht mit Wirbelstromverfahren, da Wasser leitfähig ist

Eine ferngesteuerte Messung ohne menschlichen Eingriff ist nicht möglich


 

Erfahren Sie mehr über die Schichtdickenmessung:

  • Messen Sie die Schichtdicke in jedem Rohr

    Wenn Sie Schichtdicken in Rohren und Vertiefungen messen müssen, dann gibt es auch hierfür eine geniale Lösung. Hierfür gibt es eine lange Sondenlanze oder einen speziellen Teleskopstab, der solche Messungen auf einfache Weise ermöglicht. Somit kann man mit Sonden, welche quer zur Richtung messen können, weit in Rohre und Öffnungen vordringen.

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  • Messungen von Eloxalschichten und Verzinkung

    Auch chemisch applizierte Beschichtungen sind ebenso gut messbar wie herkömmliche Lacke. Ob eloxiertes Aluminium, verzinkter Stahl oder gar verzinkter Stahl mit zusätzlicher Lackschicht, all das ist durchaus messbar. Eine Messung der Verzinkungsstärke auf Stahl ist empfohlen ab einer Schichtdicke von 3 µm.

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  • Schichtdicken-Messdaten auf dem PC oder auf der mobilen App abspeichern

    Einmal erzeugte Messdaten müssen oft vom Schichtdickenmessgerät auf den PC oder auf die mobile App übertragen werden. Das erleichtert die Auswertung oder die Übertragung an Lackierer, Versicherungen oder Gutachter. Die Schichtdickenmessgeräte TOP-CHECK FE-B, FE-1000-B und FN-B, für MEGA-CHECK Profi und MEGA-CHECK Master verfügen über diese Möglichkeit.

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