List-Magnetik GmbH

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Schichtdickenmessgeräte von List-Magnetik


 

Nutzen und Anwendung von Schichtdickenmessgeräten

Mit einem Schichtdickenmessgerät können Sie die Dicke von Beschichtungen und Überzügen auf Oberflächen messen. Ob Farbe oder Lack, ob Kunststoff, ob Eloxalschicht, ob galvanische Beschichtung – wichtig ist, dass die die Schicht fest und trocken auf dem Grundmaterial aufgebracht ist. Mit einem Schichtdickenmessgerät können Sie eine Einfachbeschichtung oder eine Mehrfachbeschichtung (Farbe auf Zink auf Stahl) messen.


Schichtdickenmessung von Lack findet bei der Qualitätssicherung im Lackierprozess statt, um den optimalen Materialeinsatz zu überwachen. Sachverständige prüfen, ob Metallteile ausreichend gegen Korrosion durch Lack geschützt sind: bei Fahrzeugen, Stahlträgern, Geländern. Verzinkung oder Verchromung sind weitere Anwendungsgebiete eines Schichtdickenmessgeräts.

Schichtdickenmessgeräte

Zerstörungsfreie Schichtdickenmessung

Die Schichtdickenmessung mit Geräten von List-Magnetik ist zerstörungsfrei. Das Gerät wird sanft aufgesetzt und verletzt eine durchgetrocknete Beschichtung daher nicht.

Als Einheit wird in der Schichtdickenmessung „µm“ verwendet, ausgesprochen „mü-meter“. Ein µm ist ein tausendstel Millimeter. Im Bereich unter 100 µm kann man mit einen List-magnetik Schichtdickenmessgerät eine Messgenauigkeit von 1 µm erreichen.



Für Schichtdickenmessungen erforderlicher Untergrund: Metall - „FE“-Metalle und „NFE“-Metalle

Wichtigste Voraussetzung für die Schichtdickenmessung mit Geräten von List-Magnetik: Es ist ein metallischer Untergrund vorhanden. Eine Schichtdickenmessung über Keramik, Glas oder Kunststoff ist mit unseren Schichtdickenmessgeräten nicht möglich.

Ferromagnetische Metalle (kurz FE-Metalle) wie Stahl, Eisen, Kobalt sind magnetisierbar. Sie können magnetinduktiv gemessen werden. Nickel ist im Normalfall auch ferromagnetisch , aber nicht wenn der Phosphor-Anteil 11% und mehr beträgt.

„Nicht Ferromagnetische“ NFE-Metalle sind alle anderen Metalle die elektrisch leitend sind. Hier wird das Wirbelstromverfahren eingesetzt. Zum Beispiel bei Aluminium, Kupfer oder Zink. Edelstahl kann leicht ferromagnetisch sein, sollte allerdings wie ein NFE-Metall im Wirbelstromverfahren gemessen werden.

Die magnetische Induktion erzeugt entweder mit einem winzigen Permanentmagnet ein Magnetfeld, dessen Stärke dann mit einem Hallsensor gemessen wird. Je dicker die Schicht, desto geringer ist die Dämpfung des Messignals. Daraus ist die Dicke ableitbar. Beim Wirbelstromverfahren erzeugt ein magnetisches Wechselfeld Wirbelströme im Grundmaterial, dessen Resonanz in Schichtdicke umgerechnet werden kann.

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Eine große Auswahl an Sonden für die professionelle Schichtdickenmessung

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Mit einer Standardsonde sind die meisten Anwendungsfälle abdeckbar. Die Lackschicht an Fahrzeugen oder Bauwerken, oder eloxierte Aluminiumgehäuse.

Wenn Sie aber in Vertiefungen oder Rohren, auf kleiner Fläche, unter Trägern oder an schwer erreichbaren Messpunkten die Schichtdicke ermitteln müssen, sind spezielle Sonden und Anwendungen verfügbar.

So kann das Messgerät TOP-CHECK seine Sonde um 90° schwenken. Tangentiale Sonden messen im Innenraum von Rohren. Mit Teleskopstangen kann der Innenraum von Kesseln erreicht werden.

Was ist Ihre Herausforderung ? Wir beraten Sie gerne bei Ihrem Anwendungsfall.


Messung von Schichtdicken bei Mehrschichtaufbau - Verzinkung plus Lackierung

Bei Mehrschichtaufbauten sind zwei Schichten getrennt voneinander messbar, wenn der Untergrund ferromagnetisch, die erste Schicht über dem Untergrund metallisch und nicht ferromagnetisch ist, sowie die oberste Schicht nichtleitend ist. Zum Beispiel ein verzinktes und dann lackiertes Stahlblech.

Bei einer einzigen Schichtdickenmessung wird die Schichtdicke des Lacks und der Verzinkung separat ausgewiesen. Dazu bietet das Schichtdickenmessgerät MEGA-CHECK Master den Duplex-Modus.

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Schichtdickenmessung bei rauer Schicht oder rauem Untergrund

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In aller Regel ist bei rauen Schichten der minimale Wert wichtig. Deswegen muss an mehreren Stellen gemessen werden um das Minimum zu ermitteln. Wichtig ist, möglich lückenlos die „Berge“ und „Täler“ der Schicht zu erfassen. Mit dem Scan-Modus des Schichtdickenmessgeräts MEGA-CHECK Master bewegen Sie die Sonde über die Oberfläche, erkennen die Veränderung und ermitteln automatisch die Extremwerte.

Ein Schichtdickenmessgerät kalibrieren

Um ein Schichtdickenmessgerät zu kalibrieren, brauchen Sie eine blanke Metallplatte und eine definierte Kalibrierfolie. Im ersten Schritt führen Sie eine Null-Kalibrierung ohne Folie auf der blanken Platte durch. Im zweiten Schritt wiederholen Sie den Vorgang, aber mit der Folie zwischen Platte und Sonde. Nun haben Sie eine Zweipunktkalibrierung ausgeführt, die im Gerät eine stabile Kennlinie einprogrammiert hat. Mit einer weiteren Kontrollfolie können Sie die Kennlinie überprüfen.

Bei Geräten mit kombinierter Sonde muss diese Kalibrierung einmal für die FE-Messung, einmal für die NFE-Messung ausgeführt werden.

Unser Video zeigt die Kalibrierung eines Schichtdickenmessgeräts TOP-CHECK.


Kalibriermaterial für das Schichtdickenmessgerät

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Um das beste Ergebnis bei einer Schichtdickenmessung zu erhalten, ist eine unbeschichtete Stelle der gleichen Geometrie des gleichen Materials am besten, dessen Beschichtung Sie prüfen wollen. Dann stimmen die chemische Zusammensetzung des Materials und seine Geometrie, ob rund oder konkav, perfekt zur Messumgebung. Wenn das nicht möglich ist, verwenden Sie einfach unsere, dem Schichtdickenmessgerät mitgelieferten Kalibrierplatten.

Alles was Sie benötigen, liefern wir mit. Die „blaue“ Platte ist aus Stahl, die „rote“ Platte ist aus Aluminium. Mit der 300 µm-Kalibrierfolie ist für Schichten bis 2 mm die optimale Kennlinie erreichbar. Bei deutlich stärkeren Schichten empfehlen wir die Kalibrierung des Schichtdickenmessgerätes mit einer 1 mm dicken Keramikplatte anstelle der Folie.

Daten vom Schichtdickenmessgerät zum PC oder zur App übertragen

Sie müssen Ihre mit dem Schichtdickenmessgerät vorgenommene Messreihe dokumentieren oder archivieren? Sie möchten Extremwerte erkennen und statistische Auswertungen durchführen? Sie messen an einer Stelle, wo Sie die Anzeige des Schichtdickenmessgeräts gar nicht sehen können? Dann sind unsere TOP-CHECK App für Android und die PC-Applikationen die richtigen Werkzeuge für Sie.

Die Android App kann auch zur Sprachausgabe von Online-Messungen eingesetzt werden, wenn Sie weder ihr Schichtdickenmessgerät, noch Ihr mobiles Smartphone oder Tablet im Blick haben.

Die Anwendungen ermöglichen, Messreihen der Schichtdickenmessung in Office-Anwendungen weiterzubearbeiten oder zu integrieren. Auch sind Integration in CAQ-Systeme damit möglich.

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